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Das ist mir nicht genug!

Comicworkshop mit Kindern vom 24.7. bis 31.7.2007 in SpieloFEZien, FEZ Wuhlheide, mit Radijojo

Konzept und Leitung Peter Lorenz MA
Durchführung mit Olaf Haupt
 
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zu den Minicomics  
Am 14. November 2007 wäre Astrid Lindgren 100 Jahre alt geworden. Mehr als 70 Bilder, Kinder- und Jugendbücher hat sie uns hinterlassen, die in mindestens genauso vielen Sprachen übersetzt wurden. Zu den bekanntesten gehören "Pippi Langstrumpf", Ronja Räubertochter", "Die Kinder aus Bullerbü" und "Michel in der Suppenschüssel".
Ihre wundervollen phantasiereichen Geschichten, die die Kinder nach wie vor auf der ganzen Welt in ihren Bann ziehen sowie ihr Engagement für Gerechtigkeit, Gewaltlosigkeit, Verständnis gegenüber Minderheiten und ihre Liebe und Sorgfalt im Umgang mit der Natur sind für das FEZ-Berlin Anlass für das Astrid-Lindgren-Jahr.
In der Gruppe "Comiczeichnen" fertigten die teilnehmenden Kinder kleine Minicomics an, die auf sehr individuelle Weise Fragen und Antworten zu den 3 Themenkomplexen "Gerechtigkeit"; "Gewaltlosigkeit"; "Respekt" suchen. Dabei zeichneten die Kinder in einer ersten "Hineindenkphase" kurze Szenen und Skizzen, um sich mit dem Thema zu beschäftigen, danach dachen sie sich im Gepräch die Story aus und zeichneten sie als Kopiervorlage auf die vorbereiteten Blätter. Die Kursleiter gaben dabei Hilfestellung, um den Kindern den Umgang mit dem Medium zu erleichtern und die Verständlichkeit zu erhöhen.
Lesebeispiele aus der Comicbibliothek standen zusätzlich zur Verfügung.
  Die Kinder zeichneten ein Bild zu den Themen "Das ist mir nicht genug" oder "Das geht aber besser". Diese Aufgabe hatten wir gewählt, um die Kinder anzuregen, sich so zeichnerisch "beschweren" zu können. Das Spektrum der Beiträge reicht dabei von Klagen über schlechtes Wetter oder zu wenig Süßigkeiten bis hin zum Umgang miteinander, dem Wunsch klein zu sein oder Klagen über eine verkommene oder gefährdete Umwelt.
   
 

Einige ausgewählte Beiträge:

  zu den Mini-Comics:
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Aus der Arbeitswelt und warum sich Maik besseres Wetter wünscht:
Besseres Wetter, keine Mücken und mehr Pferde im Zoo:
Mehr schlafen, keinen Müll rumliegen lassen und mehr Süßigkeiten:
Mehr lustige Freunde, mehr Frieden und eine saubere Umwelt:
Die Teufelchen wünschen sich mehr Taschengeld und bessere Zensuren:
Das ganze Taschengeld ist für den Eintritt draufgegangen, die Kinder sind zu laut und Amil muss irgendwo hingehen
Bananen-Man möchte mehr Lieblingsobst, der Roboter will lieber klein sein und Katja will mehr leckeres Essen
Die Tiere wollen eine grünere und heilere Umwelt und nicht so böse sein
Mehr süße Cocktails (alkoholfreie), mehr Lieblingsessen und mehr Freundinnen
 
Die teilnehmenden Kinder zeichnen auf vorbereiteten Blättern einen Minicomic zum Thema. Nach meist ca. 2 h ist ein kleines Heft fertig kopiert.
Die Kinder erhalten 2 Exemplare und eine Kopiervorlage, das Original verbleibt bei den Kursleitern.
Im Laufe der Zeit entsteht so ein größeres Konvolut aus kleinen Stories.
(Zum Lesen auf die Bilder klicken)  

Der Amöbe wurde die Tasche geklaut.Die Bakterie hat zuerst nichts gesehen, entpuppt sich dann aber doch als der Übeltäter.

Lesefrosch Pauli wird in der Schule oft gehänselt, doch der Flugdrachen fasst sich ein Herz und freundet sich mit ihm an.
Zusammen fliegen sie zur Schule und belehren alle Spötter eines Besseren.

Jak ist ein Stadtstreicher und sehr arm, aber dann macht er einen Fund. Doch zu seiner Schatzkiste fehlt immer noch der Schlüssel.

Olli, König der Vögel freut sich an der Schönheit der Bäume, doch dann muss er feststellen, dass auch diese nicht von alleine wachsen und blühen, sondern Sorgfalt und Pflege brauchen.

Alex kommt beim Spielen seiner Freundin Lea ziemlich dumm. Aber dann entschuldigt er sich doch noch und sie spielen zusammen.

Mäuslein werden die Eltern von der Katze weggefressen. Zum Glück hat er noch seine Freundin Musi. Und manchmal gehen Wünsche auch in Erfüllung.

Die Sonne redet der Wolke gut zu, dem einsamen Mülli zu helfen und einen Freund zu finden.

Supermodel Nina will viel schlafen. Fotograf Tim wird von ihr schlecht behandelt, dabei wollte er ihr doch nur sagen, dass sie die ganzen Sommerferien lang ausschlafen kann.

Professor Hasenfuss zerstört sein ganzes Labor bei seinen Experimenten. Als er in den Trümmern feststellen muss, wie einsam er ist, hat sich zum Glück eine nette Häsin materialisiert.

Das kleine Teufelchen wird von seinem Banknachbarn wegen des schlechten Zeugnisses ausgelacht, doch nach dem Besuch der Nachhilfe wwendet sich das Blatt.

Sumsum ist traurig weil sie wegen der Futterknappheit umziehen soll. Zum Glück hat sie eine Freundin.

Auch Superhjelden wie die siegreiche Supermöhre haben ihre Grenzen.

Timo Teufel gerät in einen Regenguss und beinahe erlischt sein Feuer.
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